Software verhält sich dann erwartungskonform, wenn der Dialogablauf den Erwartungen der Benutzer entspricht, die sich aus Erfahrungen mit bisherigen Arbeitsabläufen und der bisherigen Benutzung des Systems bzw. anderer Systeme ergeben. Der zentrale Punkt der Erwartungskonformität ist die Konsistenz der Benutzungsschnittstelle (anwendungsintern und anwendungsübergreifend).

Dazu gehört z.B.

  • Konsistente Präsentation (z.B. Plazierung der Informationen),
  • Konsistente Interaktion (z.B. wiederkehrende Ablaufschemata, einheitliche Funktionstastenbelegung),
  • Konsistente Sprache (z.B. einheitlicher Dialogstil, durchgängige Kommandosyntax),
  • Konsistenz zur Arbeitsumgebung (wenn eine Papiervorlage als Quelle existiert, sollte das Bildschirmformular möglichst ähnlich aussehen, gleicher Wortschatz wie in der Arbeitsumgebung),
  • Konsistenz zwischen Bildschirminhalt und Ausdruck ("WYSIWYG"-Prinzip, What You See Is What You Get).
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